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Eine große Rolle spielt im chinesischen Neujahr auch der Küchengott. Der Legende nach lebte vor langer, langer Zeit ein altes Ehepaar. Um ihr Auskommen zu haben, schickten sie schweren Herzens ihren geliebten einzigen Sohn zur Arbeit ins Kohlebergwerk. Schon bald aber vermissten sie ihn, und der Vater zog aus, um den Sohn zu besuchen. Unterwegs traf er Guangjiaopian, der vom Höllenfürsten entsandt worden war, um im Kohlebergwerk 100 Menschenleben zu holen. Der Vater flehte ihn an, das Leben seines Sohnes zu verschonen. Guangjiaopian stimmte zu, verlangte jedoch, dass der Vater das Geheimnis niemals verraten dürfe. Der Vater gab vor, krank zu sein, und holte seinen Sohn nach Hause. Als es einige Tage später einen Unfall im Bergwerk gab, kamen 100 Menschen ums Leben.
Drei Jahre vergingen und der Vater erinnerte sich an diesen Tag. Leichtsinnig erzählte er der Mutter das Geheimnis. Der Küchengott hatte jedoch ebenfalls zugehört und berichtete alles dem Jadekaiser. Dieser war so ärgerlich, das er Guangjiaopian bestrafte und das Leben des Sohns verlangte. Seit dieser Zeit opfert man dem Küchengott klebrigen Reis, damit er nach dem Genuss den Mund nicht mehr aufmachen kann. |
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