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HIHIHIReis und seine Nährstoffe

Reis ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel überhaupt. Die kleinen Körner kommen in manchen Ländern bei so gut wie jeder Mahlzeit in den Kochtopf. Da Reis im Geschmack dezent ist, ist er zudem fast immer als Beilage geeignet und passt zu allen möglichen Gerichten. Aber welche Nährstoffe enthält Reis noch, abgesehen von Kohlenhydraten? Und gibt es besonders nahrhafte Reissorten? Hier liest Du alles rund um die Inhaltsstoffe von Reis

ube_pouch_250g_3487400001108_1113_13823_02steckt drin: Inhaltsstoffe von Reis

Den größten Teil der Inhaltsstoffe von Reis macht die Reisstärke aus – und damit Kohlenhydrate. Diese sind wichtig für den menschlichen Körper. Der Anteil an Fett ist gering, weswegen Reis auch gerne in der leichten Küche eingesetzt wird. Für viele interessant ist auch, was Reis gerade nicht enthält, nämlich Gluten. Für eine glutenfreie Ernährung ist Reis darum gut geeignet.

Die Vielfalt an Reissorten ist groß, und alle unterscheiden sich ein wenig in der genauen Zusammensetzung ihrer Nährstoffe. Doch egal, ob Basmatireis, Langkornreis oder Risottoreis: Der Nährwertgehalt ist immer sehr ähnlich. Einen etwas größeren Unterschied gibt es nur zwischen weißem geschältem Reis und braunem ungeschältem Reis.

Nährwertangaben pro 100 g Naturreis (roh) pro 100 g Langkornreis (roh)
Brennwert 1459 kJ / 344 kcal 1462 kJ / 344 kcal
Fett 2,2 g 1,3 g
davon gesättigte Fettsäuren 0,4 g 0,0 g
Kohlenhydrate 73,0 g 76,0 g
davon Zucker 0,5 g 0,5 g
Ballaststoffe 3,2 g 1,0 g
Eiweiß 8,0 g 7,3 g
Salz 0,0 g 0,0 g

Weißer oder brauner Reis?

Vollkornreis wird auch als brauner Reis, Naturreis oder Halbrohreis bezeichnet. Alle Namen meinen das Gleiche: Reiskörner, von denen zwar bereits die Spelze, nicht aber die Silberhaut und der Keimling entfernt wurden. Die Silberhaut verleiht dem Naturreis nicht nur Farbe, sondern enthält auch Fett. Dieses würde im feuchtwarmen Klima vieler Herkunftsländer von Reis dazu führen, dass die Körner schnell verderben. Um den Reis haltbar zu machen, wird darum die Silberhaut entfernt

Ballaststoffe im Vollkornreis

Vollkornreis enthält dank der noch vorhandenen Silberhaut einen höheren Anteil an Ballaststoffen.

Die Vorzüge von weißem Reis

Doch bei allen guten Eigenschaften, die Naturreis hat: Du musst keineswegs vollständig auf weißen Reis verzichten. Manche Reissorten entfalten ihre beim Kochen gewünschten Eigenschaften ohnehin erst, nachdem die Schutzhülle entfernt worden ist: Risottoreis oder Milchreis nehmen so beim Garen Flüssigkeit auf, quellen auf und werden klebrig.

Am besten ist wie immer Abwechslung, also regelmäßig zwischen braunem, weißem, Risotto-, Langkorn- oder Jasminreis zu wechseln – oder verschiedene Sorten direkt auf dem Teller miteinander zu mischen. So erhältst Du von allem das Beste.

Parboiled Reis: Was ist das eigentlich?

Das Parboiled-Verfahren wurde von Uncle Ben’s zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA entwickelt. Das Ziel war es, die Nährstoffe aus der Schale in das eigentliche Korn zu bekommen. Dabei wird der rohe Reis im Vakuum eingeweicht. Dadurch lösen sich die Inhaltsstoffe aus der Silberhaut, dem Keimling und der Schale. Mit Wasserdampf und unter Druck werden die Stoffe anschließend ins Korn gepresst. Erst danach wird die Spelze entfernt, eventuell auch das Silberhäutchen – je nachdem, ob das Endprodukt weißer oder brauner Reis sein soll.

Naturreis und Arsen: Ist der Verzehr bedenklich?

Manch einen haben Meldungen beunruhigt, wonach in Naturreis Spuren von Arsen nachgewiesen wurden. Tatsächlich kommt Arsen in der Umwelt vor und wird von Reispflanzen über die Wurzeln aufgenommen. Auf diesem Weg gelangen Spuren davon auch in die Körner. Allerdings ist Arsen nicht nur in Reis, sondern auch in anderen Lebensmitteln wie verschiedenen Getreidesorten und Milch enthalten. Die im Reis nachgewiesenen Mengen von Arsen sind jedoch gering; wer sich abwechslungsreich ernährt, muss sich deshalb keine Sorgen machen.

Reis als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung

Reis ist in vielen Ländern Grundnahrungsmittel Nummer eins. In Deutschland konkurriert er mit anderen Beilagen wie Kartoffeln oder Nudeln. Doch auch andere Kohlenhydratquellen wie Quinoa kommen immer häufiger auf den Tisch. Quinoa lässt sich wunderbar mit Reis mischen und gemeinsam mit diesem zubereiten. So hast Du bereits in einer Mahlzeit viel Abwechslung. Gerade Vegetarier und Veganer profitieren von einer Extraportion Quinoa: Das „Inka-Korn“, wie es gern genannt wird, ist eine natürliche Proteinquelle. Somit ergänzen sich Reis und Quinoa sehr gut.

Bildvorschläge:

Nährwertangaben pro 100 g Naturreis (roh) pro 100 g Langkornreis (roh)
Brennwert 1459 kJ / 344 kcal 1462 kJ / 344 kcal
Fett 2,2 g 1,3 g
davon gesättigte Fettsäuren 0,4 g 0,0 g
Kohlenhydrate 73,0 g 76,0 g
davon Zucker 0,5 g 0,5 g
Ballaststoffe 3,2 g 1,0 g
Eiweiß 8,0 g 7,3 g
Salz 0,0 g 0,0 g